Diplomarbeit mit selbstgestellter Aufgabe

Prof. Dr.-Ing. Jan Pieper, Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege (Hauptprüfer)
Prof. Dr.-Ing. Christian Raabe, Lehr- und Forschungsgebiet Denkmalpflege (Nebenprüfer)

Haus Meer - Fünf Konzepte für die Denkmalpflege von Haus Meer

Für die Entwicklung des seit den 1960-er Jahren brach liegenden Geländes des ehemaligen Klosters Meer in Meerbusch sollen denkmalpflegerische Ansatzpunkte gefunden werden.

Konzept & Nutzung

Konzept 1 umfaßt dabei die Umnutzung des Wirtschaftshofes im Südosten des Grundstückes zu einem Gastronomie- und Hotelbetrieb. In einem zweiten Konzept soll die Ruine der barocken Remise gesichert und zu Kurzzeitappartements und einer kleinen Galerie umgebaut werden. Der dritte konzeptionelle Ansatz sieht einen ergänzenden Neubau als Ersatz für das infolge der Kriegszerstörung abgerissene Schloß vor, welcher die Geometrie der Anlage wieder herstellen soll. Der Neubau soll seniorengerechte Appartements beherbergen. Das vierte Konzept sieht die archäologische Untersuchung des alten Schloß- und Klostergeländes vor. Die Umrisse der nicht mehr existenten Anlage soll durch Heckenbepflanzungen wieder erfahrbar gemacht werden und im Zusammenhang mit dem wieder entstandenen Innenhof als Skulpturengarten genutzt werden. Konzept 5 sieht die Wiederherstellung - und teilweise Anpassung - des Landschaftsgartens im englischen Stil nach den historischen Plänen Joseph Clemens Weyhes vor.

Ziel ist es, das Gelände der Öffentlichkeit wieder zugänglich und wirtschaftlich tragbar zu gestalten. Dabei soll die Symbiose aus Architektur und Landschaftsgarten wiedererzeugt werden.

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